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Männlicher Blogger Ravi Walia im Interview

Stelle die Frage "Nenne uns 5 weibliche Blogger aus Deutschland?" und die Antworten kommen nur so aus den Mündern geschossen. Fragt man aber nach 5 männlichen Bloggern, folgt erst einmal eine kurze Pause und vielleicht sogar etwas Stirnrunzeln. Denn die männliche Besetzung in Deutschland macht tatsächlich noch immer lediglich einen kleinen Teil des Inluencer Hypes aus. Vor einer Weile haben wir euch in unserem Beitrag "Unsere Top 5: Diese deutschen Modeblogger für Männer solltet ihr kennen" wichtige Namen aus der Szene vorgestellt. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und zoomen etwas näher heran. Ravi Walia kennen wir privat und über Social Media als lustigen, bodenständigen Typen. Für unsere Leser hat er uns in Blitzgeschwindigkeit 8 Fragen über seinen Blog raviwalia.com, das Leben in der PR-Branche sowie einige seiner Projekte mit anderen bekannten Influencern beantwortet.

Was würdest du sagen, hebt deinen Blog von der Masse noch etwas ab? Welche Themen findet man auf deinem Blog?

Männliche Blogger gibt es ja noch nicht viele. Es gibt mittlerweile viele "Insta-Blogger" oder "Influencer" die ihre Outfits posten, aber nicht regelmäßig Blogposts veröffentlichen. Ich versuche mir da sehr viel Mühe zu geben und Blogposts zu schreiben, die sich von dem Standard-OOTD abheben. Ich blogge zum Beispiel über Beauty-Themen, aber hier im Hinblick auf uns Jungs, dann Travel-Guides, persönliche Kolumnen über Dinge die mich beschäftigen und eine meiner Lieblings-Kategorien sind die Pop-Culture Interviews. Hier interviewe ich allmögliche Stars und Sternchen und hatte schon einige tolle dabei. Interior-Blogposts gibt es, seitdem ich in meiner ersten eigenen Wohnung lebe auch.

Du wohnst und bloggst in Düsseldorf. Hast du dort eine Blogger-Clique, die sich regelmäßig gegenseitig unterstützt? Zum Beispiel mit Fotos?

In Düsseldorf gibt es gar nicht so viele Blogger, mit denen ich täglich oder in regelmäßigen Kontakt bin. Ich habe engen Kontakt zu Blogger-Kollegen aus ganz Deutschland, wie zum Beispiel meine "München Squad", den Mädels in Köln oder in Berlin.  Wir unterstützen uns bei allmöglichen Sachen und tauschen uns aus. Insbesondere bei passenden Koops oder Blogpost-Themen, wo wir uns gegenseitig unterstützen können. Ich habe erst zuletzt die "Blogger Challenge" ins Leben gerufen, gemeinsam mit Ferkan von Mr.Gentleguy und Marian von Modesynthese. Hier haben wir drei eine Bomberjacke und das gleiche Hemd auf unsere eigene Art und Weise gestylt und uns dann gegenseitig verlinkt. Sowas finde ich total wichtig.

Uns ist zu Ohren gekommen, dass du Influencer @mernamariellaaa als Manager betreust. Nimmst du in Zukunft noch weitere Blogger in deinem Team auf?

Wer hat euch das denn zugeflüstert? Sehr interessant! Ich habe Merna einige Zeit bei Kooperationen unterstützt. Wir sind gut befreundet und helfen uns gegenseitig und tauschen unsere Kontakte aus. Ich habe sie da eine Zeit lang unterstützt, aber ihr Manager bin ich nicht!

Wenn das Gerücht nicht stimmt: Wäre das etwas, dass du dir für deine Zukunft vorstellen könntest?

Derzeit arbeite ich ja bei public images als Social Media Manager und bei THE CLIQUE SUITE. THE CLIQUE SUITE ist ein Webazine, zusätzlich gibt es die THE CLIQUE SUITE goes Live-Events, wo wir mit Influencern auf verschiedene Reisen gehen und hier waren wir bereits unter anderem mit Merna, aber auch mit Dana von How I Met My Outfit oder Carolin von Karolina. Alexandrova und einigen anderen Influencern  in Städten wie Nizza oder Florenz, aber auch am Tegernsee. Das macht mir sehr viel Spaß, die ganze Organistation solcher Live-Events, aber einzelne Influencer oder Blogger zu managen könnte ich mir nicht vorstellen. Das wird mir, glaub ich, auf Dauer zu langweilig!

In deinem Beitrag Work-Life-Balance beschreibst du die Schwierigkeit, deinen Vollzeit-Job als Social Media Manager, deinen Blog als auch deine Freizeit unter einem Hut zu bringen. Ist es dein Ziel irgendwann hauptberuflich als Blogger zu arbeiten?

Never say never, aber eigentlich nicht! Ich bin gerne auch auf der „anderen Seite“, sprich auf Marketing oder Organisationsseite des Influencer Marketings. Ich blogge unheimlich gerne, das macht mir super viel Spaß mich, meine Vorstellungen und Ansichten zu realisieren und mit meiner Community zu teilen. So ein Mix oder eine 50/50 Aufteilung zwischen Influencer Marketing, Management  und meinem eigenen Blog auf Dauer wäre super!

Was motiviert dich mit deinem Blog am Ball zu bleiben?

Ich liebe es mich auf meinem Blog selbst zu verwirklichen und über Marken zu schreiben, die ich selber total toll finde. Außerdem kann ich über Dinge schreiben, die mich beschäftigen, wie zum Beispiel der Blogpost über die Work Life Balance, aber auch über sehr persönliche Erlebnisse oder aber auch Influencer- und Bloggerthemen. Ich habe die Möglichkeit tolle Menschen zu treffen, spannende Orte zu entdecken und mein Hobby irgendwie auch beruflich auszuleben. Auf meinem Blog gibt es auch regelmäßig Interviews mit Stars und Sternchen und ich hatte schon die Ehre Stars wie Fifth Harmony, Jojo, Lena Meyer Landrut, Melanie C oder aber auch Britney Spears, meine absolute Lieblingssängerin und mein Idol, zu interviewen und zu treffen. Was will man mehr, oder?

Hast du schon mal in einem stressigen Moment daran gedacht, deinen Blog hinzuschmeißen?

Eigentlich nie, dafür liebe ich es zu sehr! Manchmal fehlt jedoch die Motivation und die Kraft nach einem langen Arbeitstag oder nach langen Reisen noch am Blog zu arbeiten und E-Mails zu beantworten oder Blog-Konzepte zu schreiben, aber auch das geht zum Glück immer wieder vorbei!

Viele konzentrieren sich momentan nur noch auf Social Media als auf den Blog selbst – das betrifft die Blogger/Influencer als auch die Unternehmen. Was glaubst du, worin die Zukunft liegt?

Ich finde das wird in der Zukunft keine optimale Lösung sein. Soziale Medien sind viel zu schnelllebig. Sie sind perfekt um einen Augenblick festzuhalten und diesen sofort „live“ zu teilen, jedoch ist ein Blog immer noch die wichtigste Visitenkarte. Hier hat man immer noch die absolute Kontrolle über Layout, Design und Inhalte. Man hat keinen Algorithmus oder Mechanismus, der einen irgendwie zügelt oder beeinträchtigt. Qualitativ wird ein Blog immer wichtig bleiben. Es sollte also immer ein guter Mix sein.

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